Video: Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand

Neue Video-Talkreihe zu KMU Themen – Folge 1: Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand

In seinem neuen Videoformat “HS Chef-Talk – Butter bei die Fische” greift ERP-Spezialist HS – Hamburger Software gemeinsam mit externen Fachleuten Themen auf, die für Mittelständler erfolgsrelevant sind. Zum Start der Talkreihe spricht HS Geschäftsführer Ulrich Brehmer mit dem Creditreform-Experten Nikolaus von der Decken über Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand. In diesem Blogbeitrag finden Sie weitere Informationen und das Video.

Wer in Norddeutschland möchte, dass jemand ohne Umschweife zur Sache kommt, der sagt schon einmal “Butter bei die Fische”.  Genau das ist auch ein zentrales Merkmal der neuen Video-Talkreihe, die HS – Hamburger Software nun gestartet und mit eben dieser Redewendung betitelt hat: schnell zum Wesentlichen kommen. Inhaltlich geht es um  aktuelle Fragestellungen aus dem Unternehmensumfeld für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – und zwar ausdrücklich nicht um IT- oder Softwarethemen, sondern um verschiedenste Aspekte der Unternehmensführung in KMU. HS Geschäftsführer Ulrich Brehmer lädt dazu Expertinnen und Experten ins firmeneigene Studio ein, um mit ihnen gemeinsam in jeweils rund 15-minütigen Video-Talks ein bestimmtes Thema näher zu beleuchten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sollen nach dem Anschauen der Videos einen ersten Überblick über die relevanten Fragestellungen haben und entscheiden können, ob es sich für sie lohnt, tiefer in das jeweilige Thema einzusteigen. Insgesamt reicht die thematische Bandbreite der Video-Talks von der Personal- und Organisationsentwicklung über Marketing und Vertrieb bis zur strategischen Unternehmensführung. In Folge 1 dreht sich alles um Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand.

Im Video: Creditreform-Experte spricht über Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand

Die neue Serie startet also mit einem Video-Talk zu einem Thema, das gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – wie wir sie gegenwärtig vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie erleben – von größter Bedeutung ist: eine solide Unternehmensfinanzierung.  Welche Instrumente dafür zur Verfügung stehen und an welche Dinge dabei zu denken ist, das diskutiert HS Geschäftsführer Ulrich Brehmer mit Nikolaus von der Decken, dem Geschäftsführer der Creditreform Hamburg von der Decken KG.
 


 
Nikolaus von der Decken schätzt die Geschäftslage des Mittelstands in Deutschland im Frühjahr 2021 als noch negativer ein als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 oder nach den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA. Dabei bezieht sich der Experte auf eine Creditreform-Umfrage aus dem Frühjahr 2021. Sorgen bereiten ihm vor allem die zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Pandemie-Folgen ausgereichten öffentlichen Fördermaßnahmen. Diese kaschierten die wahre wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen. So sei in den kommenden Monaten mit einer starken Zunahme der Unternehmensinsolvenzen zu rechnen.

Tipps vom Profi

Im Video gibt der Creditreform-Experte Tipps zu einer präventiven und sorgfältigen Finanzplanung:

  • In erster Linie gelte es, die Liquidität im eigenen Unternehmen im Blick zu behalten. Als Instrumente zur Sicherung der eigenen Zahlungsfähigkeit nennt von der Decken öffentliche Liquiditätshilfen, private Investoren oder die Finanzierung durch Banken. In jedem Fall seien sorgfältig aufbereitete Unterlagen und die notwendige Offenheit gegenüber den Finanzierungspartnern Voraussetzung für erfolgreiche Gespräche.
  • Weitere Möglichkeiten zur Stärkung der eigenen Liquidität sind laut dem Experten Leasing-Finanzierungen anstelle von Investitionen, ein effektives Forderungsmanagement und als konsequente Fortsetzung davon die Nutzung von Inkasso Dienstleistungen.
  • Von der Decken empfiehlt des Weiteren ein kontinuierliches Controlling der relevanten Finanzkennzahlen im Unternehmen, einen rechtzeitigen Vergleich der denkbaren Alternativen zur Optimierung der Liquidität sowie ein pro-aktives und offenes Herangehen an alle Finanzierungsfragen und die jeweiligen Gesprächspartner. Schließlich stamme das Wort “Kredit” aus der lateinischen Sprache und leite sich vom Verb “vertrauen” ab – die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften auch in herausfordernden Zeiten.

Bildquelle: HS – Hamburger Software