Industriearbeiter in Kontrollraum
Sep 23, 2015 // AUS-DER-PRAXIS

Alle Prozesse im Blick

Prozessautomation und -steuerung in den Branchen Chemie, Öl und Gas – das ist das Metier von RÖSBERG Engineering. Auch im eigenen Personalbereich legt das mittelständische Unternehmen Wert auf effiziente Steuerung. Das Personalcockpit von HS hilft ihm dabei.

Personalcockpit von HS

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HS Personalwesen

Mit der Software gelingt die Lohnabrechnung schnell, einfach und intuitiv. Jetzt informieren.

Anfang der 60er-Jahre von Ingenieur Manfred Rösberg und Maschinenbaumeister Fritz Goos als Ingenieurbüro für Maschinenbau gegründet, erhält das junge Unternehmen schon nach kurzer Zeit den Auftrag, die Pipelineeinrichtungen zweier US-amerikanischer Firmen in Karlsruhe zu warten. Erste Planungsaufträge für Produktionsanlagen des Chemiekonzerns BASF folgen. In den frühen 70er-Jahren macht RÖSBERG den nächsten Schritt und bringt ein selbst entwickeltes und gefertigtes Steuerungssystem auf Basis eines 8-Bit-Mikroprozessors auf den Markt. Und das Unternehmen expandiert weiter: Im Jahr 1982 erhält es den Auftrag für die Steuerung der Studiobeleuchtung im neuen ZDF-Sendezentrum in Mainz – von der Planung bis zur Montage.

Der Einstieg in die Entwicklung standardisierter Softwareprodukte ab Mitte der 80er-Jahre markiert eine weitere Evolutionsstufe. RÖSBERG kann hier seine Erfahrungen aus der Planung von Produktionsanlagen und Prozesssteuerungssystemen mit der elektrotechnischen Kompetenz im Betrieb verbinden. Nach der deutschen Wiedervereinigung expandiert das Unternehmen in die neuen Bundesländer und weitet seine Aktivitäten anschließend nach Indien und China aus. In der nordostchinesischen Hafenstadt Dalian unterhält es seit 2004 eine eigene Niederlassung.

Breites Produktportfolio

Dem vergleichsweise engen Betätigungsfeld eines herkömmlichen Ingenieursbüros ist RÖSBERG Engineering damit zwar längst entwachsen, Ingenieurs-Know-how ist bei dem Mittelständler jedoch weiterhin gefragt. "Unser heutiges Leistungsangebot ist auf die Automatisierung und Steuerung von Produktionsprozessen in den Bereichen Chemie, Öl und Gas ausgerichtet. Wir beraten Unternehmen bei der Konzeption entsprechender Anlagen, übernehmen die konkrete Planung und Umsetzung und programmieren die erforderliche Steuerungssoftware. Außerdem warten wir die Steuerungsanlagen", erläutert Geschäftsführerin Ute Heimann, die Tochter des Unternehmensgründers. Zu den Leistungen von RÖSBERG Engineering gehört des Weiteren auch die Lieferung der technischen Einrichtungen für die Anlagensteuerung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Standardsoftwarelösungen zur Anlagenplanung und Betriebsbetreuung sowie zur digitalen Anlagendokumentation und für sichere Be- und Entladevorgänge von Tank- und Kesselwagen an.

Cockpit-Software erleichtert Personalarbeit

"Unsere Lösungen sollen es den Kunden möglichst einfach machen, ihre Prozesse zu steuern und dabei den Systemstatus im Blick zu haben. Deshalb arbeiten wir gern mit Visualisierungen, die sich je nach Informationsinteresse konfigurieren lassen", sagt Ute Heimann. Ein Manager brauche schließlich andere Informationen als der unmittelbar mit der operativen Steuerung betraute Mitarbeiter.

Ute Heimann
"Das Cockpit von HS hat die Effizienz und Transparenz im personalwirtschaftlichen Bereich nochmals gesteigert."
Ute Heimann

RÖSBERG Engineering

Die gleichen Anforderungen wie an die eigenen Produkte – nämlich leichte Handhabung, Transparenz und individuelle Konfigurierbarkeit – stellt RÖSBERG auch an die intern eingesetzten Softwaresysteme; etwa im Personalbereich. "Wir führen die Lohn- und Gehaltsabrechnung schon seit mehr als 20 Jahren mit den Programmen von HS durch", erzählt die Geschäftsführerin. "Die Mitarbeiter der deutschen Standorte werden alle gemeinsam in einem Datenbestand mit unterschiedlichen Betriebsnummern geführt." Die Abrechnung ist in den Augen von Ute Heimann in der Software schon immer gut gelöst gewesen. Die für die Personalarbeit erforderlichen Kennzahlen mithilfe von Microsoft Excel zu ermitteln, sei in der Vergangenheit allerdings oft recht aufwendig gewesen. "Das hat mich jedes Mal eine Menge Zeit gekostet", erinnert sie sich. Aus diesem Grund nutzt sie inzwischen, als Ergänzung zum HS Personalwesen, das Modul Cockpit von HS.

"Das Cockpit erleichtert uns sowohl die Ermittlung der relevanten Personalkennzahlen als auch das Arbeiten mit ihnen. Alles geht deutlich schneller." Die für die Personalarbeit wichtigen Daten, wie zum Beispiel die Altersstruktur und die Geschlechterverteilung sowie Kennzahlen zu Fehlzeiten und den Personalkosten, lassen sich nun jederzeit schnell, als absolute Werte und in ihrer Entwicklung, auf dem Bildschirm grafisch darstellen.

Auch mit dem Support durch den Hersteller ist Ute Heimann zufrieden: "Die Hotline ist gut erreichbar und ich bekomme immer Unterstützung. Natürlich helfen auch die Seminare, die HS unter anderem zum Jahreswechsel anbietet. Ich versuche, zumindest eine Veranstaltung pro Jahr zu besuchen, denn ich erfahre jedes Mal etwas Neues, das mich weiterbringt."

Unterm Strich sieht die Geschäftsführerin den personalwirtschaftlichen Bereich ihres Unternehmens mit den Lösungen von HS softwareseitig gut für die Zukunft gerüstet: "Das Cockpit hat die Effizienz und Transparenz hier nochmals gesteigert. Die Anschaffung hat sich also eindeutig gelohnt."

Kompletter Anwenderbericht

Weitere Informationen zum Unternehmen: www.roesberg.com

Bildnachweis:vm/iStockphoto.com, Rösberg Engineering (unten)