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27.05.2015 // AUS-DER-PRAXIS

Blick hinter die Kulissen

Das Ohnsorg-Theater ist eine Hamburger Institution: Seit 1902 unterhält es den Norden und seit Mitte der 1950er-Jahre via Fernsehübertragungen sogar die gesamte Republik. Was auf der Bühne passiert, kann jeder sehen – den Betrieb hinter den Kulissen erahnen dagegen höchstens Branchenkenner. Denn die kaufmännische Seite eines Theaters stellt spezielle Anforderungen. Beim Ohnsorg-Theater verlässt man sich bereits seit über 20 Jahren auf die Software von HS.

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Fragt man Menschen in Deutschland, was ihnen zu Hamburg einfällt, dann belegen der Hafen, die Reeperbahn, die Davidwache, der Michel und die Alster stets die vorderen Plätze. Kurz dahinter folgt aber bereits eine weitere Hamburger Institution: das Ohnsorg- Theater.

Bewegte Geschichte

Das Theater hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Im August 1902 suchte Richard Ohnsorg über ein Zeitungsinserat Mitstreiter für eine neue Theatergruppe. Zwei Monate später wurde die "Dramatische Gesellschaft" gegründet. Im Jahr 1920 änderte Ohnsorg den Namen in "Niederdeutsche Bühne". Damit verlieh er seiner Idee von einer professionellen Inszenierung plattdeutscher Stücke Ausdruck. Den heutigen Namen erhielt die Bühne erst 1947 nach dem Tod des Gründers. Anfang der 1950er Jahre war das Haus bereits in ganz Norddeutschland ein Begriff, mit Beginn der Fernsehübertragungen ab 1954 wurde es republikweit bekannt und schnell zum Fernsehkultprogramm. Erfolgsfördernd war dabei eine Entscheidung, die hausintern lange diskutiert worden war: Die Vorstellungen für die Fernsehaufnahmen wurden nicht in reinem Platt, sondern in "Missingsch", einem stark norddeutsch geprägten Hochdeutsch, gespielt. Dadurch erschloss sich auch den Hessen, Schwaben und Bajuwaren das Hamburger Naturell – vermittelt von Schauspiellegenden wie Heidi Kabel, Henry Vahl, Edgar Bessen, Otto Lüthje und vielen anderen.

Bewegende Gegenwart

Mitte 2011 zog das Ohnsorg-Theater nach 75 Jahren von der alten Spielstätte in den Großen Bleichen in das neue Theater im Bieberhaus am Heidi-Kabel-Platz 1. Die neuen Räumlichkeiten bieten aktuelle Technik, ein zusätzliches Studiotheater, eine moderne Gastronomie und einen Zuschauerraum im großen Haus mit insgesamt 412 Plätzen. Wie sehr die Bühne die Menschen bewegt, unterstreichen die Zuschauerzahlen: Mehr als 170.000 Menschen besuchen die Vorstellungen pro Spielzeit – die rund 9.200 Abonnenten tun dies sogar regelmäßig. Laufend zieht es Gastschauspiler nach Hamburg, die gemeinsam mit ihren Kollegen aus der 13-köpfigen Stammbesetzung alle sechs Wochen eine neue Inszenierung auf die Bühne bringen.

Dörte Theoboldt
"Mit dem HS Personalwesen lässt sich die Abrechnung für den gesamten Betrieb – die Künstler eingeschlossen – trotz der unterschiedlichen Modalitäten sehr effizient und übersichtlich erledigen."
Dörte Theoboldt, Lohnbuchhaltung

Ohnsorg-Theater GmbH

Hinter den Kulissen

Um sein Mammutprogramm kontinuierlich zu bewältigen, beschäftigt das Ohnsorg-Theater vor und hinter den Kulissen rund 130 Mitarbeiter. Sie sorgen dafür, dass "aalns löppt wie geschmeert" – von der Ton- und Lichttechnik über das Bühnenbild bis hin zur Garderobe und Theaterkasse. Wie in jedem anderen Unternehmen dieser Größenordnung sind jedoch auch im "Ohnsorg" im Hintergrund kaufmännische Aufgaben zu erledigen; beispielsweise die Abrechnung der Schauspielergagen und die Verdienstabrechnung der Mitarbeiter. Verantwortlich dafür sind Marie-Luise Heuer (Finanz- und Lohnbuchhaltung) und Dörte Theoboldt (Lohnbuchhaltung). Die erfahrenen Expertinnen kennen sich mit der Abrechnung von Künstlern bestens aus. Ihr wichtigstes Arbeitsmittel ist das HS Personalwesen. Mit der Lohnsoftware verfügen sie über ein effizientes System, das alle Abrechnungsbesonderheiten berücksichtigt – und davon gibt es einige. "Die Mitglieder unseres festen Ensembles und ein Teil der Gastschauspieler erhalten Monatsgagen. Die übrigen Gastschauspieler werden pro Vorstellung bezahlt", berichtet Dörte Theoboldt. Des Weiteren gebe es Zuschläge für doppelte Vorstellungen, Ruhegelder für den Ausgleich bei zeitlich eng aufeinander folgenden Vorstellungen am Abend und Proben am nächsten Morgen, Zuschläge bei den sogenannten Abstechern (Aufführungen außerhalb Hamburgs) und noch einiges mehr. "Auch bei der An- und Abmeldung der Schauspieler als Beschäftigte des Theaters heißt es aufpassen. Diese erfolgt nicht im Rhythmus der Kalendermonate, sondern richtet sich nach dem Spielplan der Stücke", erläutert die Lohnbuchhalterin. Eine weitere Besonderheit sei die Zusatzversorgungskasse, an die Beiträge für alle künstlerisch Tätigen abgeführt werden müssen. Auch die Abrechnung der Voll- und Teilzeitkräfte sowie der geringfügig Beschäftigten in der zum Theater gehörenden Gastronomie ist Aufgabe von Dörte Theoboldt.

Marie-Luise Heuer nimmt sich neben der Finanzbuchhaltung, für die sie das HS Finanzwesen nutzt, der Abrechnung der Mitarbeiter beispielsweise in der Bühnentechnik an. Und auch diese Aufgabe hat es in sich: „Unseren festen Mitarbeitern zahlen wir in der Regel Monatsgehälter bzw. -löhne und Zuschläge für Überstunden, Nacht- sowie Sonn- und Feiertage“, so die Buchhalterin. Beide Expertinnen sind sich einig: Mit der flexiblen Software lasse sich die Abrechnung für den gesamten Betrieb – die Künstler eingeschlossen – trotz der unterschiedlichen Modalitäten sehr effizient und übersichtlich erledigen. Auch das abweichende Wirtschaftsjahr vom 1. August bis 31. Juli ist ihren Angaben zufolge kein Problem. "In der Finanzbuchhaltung ist das ja eine durchaus gängige Variante und wird vom HS Finanzwesen natürlich auch bestens unterstützt. Im Lohn ist ein unterjähriger Abschluss aber schon eine Besonderheit, doch das HS Personalwesen stellt uns die benötigten Zahlen für unseren unterjährigen Abschluss schnell bereit", sagt Marie-Luise Heuer. Auf die Frage, was in ihren Augen die Lösungen von HS auszeichnet, überlegt Dörte Theoboldt einen Moment. Dann sagt sie: "Na ja ... es läuft einfach. Und wenn es doch mal eine Frage gibt, dann gibt es ja die HS Profiline."

Kompletter Anwenderbericht

Weitere Informationen zum Unternehmen: www.ohnsorg.de

Bildnachweis:Ohnsorg Theater