Mann vor PC in Lager
Feb 6, 2015 // PRODUKT-WELT

Fertigung: HS kündigt neues Modul zur Materialbedarfsermittlung an

Mithilfe eines neuen Softwaremoduls von HS können kleine und mittlere Produktionsbetriebe künftig besonders einfach und zuverlässig ihren Nettomaterialbedarf ermitteln und planen.

HS Produktionsplanung

Software für Produktion von HS: Günstig in der Anschaffung und Schritt für Schritt einführbar.

Warenwirtschaftssystem

Die leistungsstarke Software von HS für Ihre Auftragsbearbeitung: komfortabel, schnell und sicher.

Seit Anfang 2013 bietet HS Fertigungsunternehmen in Kooperation mit dem Vertriebspartner ALBOS Computer GmbH eine leicht implementierbare Software zur Produktionsplanung und -steuerung (PPS) und zur Betriebsdatenerfassung an: das Zusatzprogramm „Produktion“.

Insbesondere Firmen, die komplexe Produkte herstellen bzw. vertreiben, sind darüber hinaus auf eine effiziente und transparente Materialwirtschaft angewiesen. Um ihre Kunden fristgerecht beliefern zu können, müssen die Betriebe wissen, welches Material bis zu welchem Zeitpunkt bei den Lieferanten bestellt bzw. selbst hergestellt worden sein muss.

Die HS Auftragsbearbeitung unterstützt die Benutzer, indem sie beispielsweise – den gleichzeitigen Einsatz der Erweiterungsmodule „Stückliste“ und „ Bestellwesen“ vorausgesetzt – automatisch entsprechende Bestellvorschläge erstellt. Im Zuge laufender Projekte zur Einführung der HS Produktionslösung haben sich allerdings weitere Anforderungen im Hinblick auf die Ermittlung des Nettomaterialbedarfs ergeben. Hier setzt künftig ein neues Modul an.

Geringere Lagerbindungskosten

Das Programm wird es Produktionsbetrieben ermöglichen, die fertigungsrelevanten Artikelinformationen (erforderliche Arbeitsschritte, Herstellungsdauer etc.) in der HS Auftragsbearbeitung im Rahmen eines Arbeitsplans zu hinterlegen. Die Benutzer können außerdem festlegen, ob ein Artikel auf Vorrat oder erst auf konkreten Kundenauftrag hin gefertigt werden soll. Indem vor allem teure und selten benötigte Produktbestandteile, wie zum Beispiel Motoren, nur bei Bedarf hergestellt oder zugekauft werden, lassen sich die Lagerbindungskosten erheblich senken.

Fertigungsvorschläge und -aufträge auf Knopfdruck

Unter Berücksichtigung der Lagerbestände und Reservierungen ermittelt das Modul den Nettobedarf an Rohstoffen, Einzelteilen und Baugruppen und erzeugt Fertigungsvorschläge. Die vorgeschlagenen Soll-Mengen sind dabei anpassbar. Nach Prüfung der Vorschläge erstellt die Software die Fertigungsaufträge und reserviert die benötigten Materialbestände. Um flexibel auf Kundenanforderungen reagieren zu können, lassen sich Fertigungsaufträge aber auch unabhängig von Fertigungsvorschlägen direkt anlegen und ändern oder aus einem Kundenauftrag heraus erzeugen. Je nach Bedarf werden sie gedruckt, per e-mail versendet oder von dem Zusatzprogramm Produktion übernommen.

Bestände und Fertigungsfortschritt im Blick

Die produzierten Ist-Mengen lassen sich in Form von Fertigmeldungen auch täglich direkt in der HS Auftragsbearbeitung erfassen bzw. importieren; die zugehörigen Fertigungsaufträge werden daraufhin als erledigt gekennzeichnet. So behalten die Benutzer jederzeit die Lagerbestände und den Fortschritt der Fertigungsaufträge im Blick.

Die Funktionen sollen 2015 im Rahmen eines neuen Erweiterungsmoduls zur Version 2.80 der HS Auftragsbearbeitung auf den Markt kommen. Der beschriebene Funktionsumfang gibt den derzeitigen Planungs- und Entwicklungsstand wieder.

Bildnachweis:kupicoo/iStockphoto.com