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FN, FB; PN, PB (EL): Installation des Dienstprogramms Elektronischen Meldungen

HS Finanzwesen, HS Finanzbuchhaltung
HS Personalwesen, HS Personalabrechnung


Installation des Dienstprogramms Elektronische Meldungen
 
Mit dem Dienstprogramm Elektronische Meldungen versenden Sie Meldedateien aus Ihrem Programm zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft via Internet an die zuständigen Stellen. In diesem Dokument erfahren Sie alles zur Installation des Dienstprogramms und zum Zusammenspiel mit Ihrer HS Anwendung:
  1. Wichtige Hinweise zur Installation und zum Zusammenspiel mit Ihrer HS Anwendung
  2. Neuinstallation und Einrichtung des Dienstprogramms
  3. Aktualisierung des Dienstprogramms
  4. Deinstallation des Dienstprogramms
  5. Hilfe und Support zum Dienstprogramm

A. Wichtige Hinweise

1. Mögliche Installationsvarianten
Sofern ein Internetzugang am Rechner vorhanden ist, haben Sie grundsätzlich 2 Möglichkeiten:
  • Sie installieren das Dienstprogramm auf einen separaten Rechner mit Internetzugang ODER
  • Sie installieren das Dienstprogramm auf einen Rechner, auf dem sich auch Ihre HS Anwendung befindet. VORTEIL: So können Sie Meldungen direkt aus der HS Anwendung senden (Direktversand) und im Fall der Programme zur Personalwirtschaft auch Datenlieferungen anfordern und empfangen.
Bevor Sie sich entscheiden, beachten Sie die nachfolgenden Empfehlungen und Hinweise - je nach Installationsvariante Ihrer HS Anwendung.
 
2. Einzelplatz-Installation Ihrer HS Anwendung: Empfehlung und Hinweise
Wir empfehlen Ihnen, die Möglichkeiten des Direktversands zu nutzen und das Dienstprogramm auf demselben Rechner wie Ihre HS Anwendung zu installieren - insbesondere bei Einsatz eines Programms zur Personalwirtschaft.
 
Arbeiten Sie mit mehreren Firmendatenbanken? Dann beachten Sie:
  • HS Finanzwesen / HS Finanzbuchhaltung: Wenn Sie mehrere Firmen mit unterschiedlichen Steuernummern in den Datenbanken bearbeiten, ist ein Direktversand möglich. Voraussetzung: Sie verwenden ein Zertifikat zur Identitätsprüfung (z.B. als Steuerberatungsbüro).
    Anders ist es, wenn Sie Ihre Firma (
    eine Steuernummer) aus organisatorischen Gründen in mehreren Datenbanken verwalten. In diesem Fall müssen Sie die Meldungen zur Umsatzsteuer vor dem Versand in einer Datei zusammenfassen. Da das erst im Dienstprogramm Elektronische Meldungen erfolgt (Datei / Zusammenfassen), ist ein Direktversand nicht möglich.
  • HS Personalwesen / HS Personalabrechnung: Wenn Sie mit mehreren Firmendatenbanken arbeiten, ist ein komfortabler Versand und eine problemlose Verarbeitung von SV-Meldungen nur möglich, wenn Sie das Erweiterungsmodul Mehrfirmenverarbeitung einsetzen. Das gilt unabhängig davon, ob Sie den Direktversand nutzen oder nicht.

  • ALTERNATIVE: Sie können auch eine Client-Server-Installation vorsehen und das Dienstprogramm an mehreren Arbeitsplätzen installieren. Das ist nur sinnvoll, wenn an jedem Arbeitsplatz die Daten einer anderen Firma bearbeitet werden (siehe 4. Client-Server-Installation Ihrer HS Anwendung, Variante 2). Nachteil dieser Variante: Sie benötigen mehrere SV-Zertifikate. Weitere Hinweise hierzu finden Sie im Handbuch zur Anwendung, Kapitel 18.1 "Voraussetzungen für den Versand".
 
3. Client-Server-Installation Ihrer HS Anwendung: Empfehlung und Hinweise
Auch im Fall einer Client-Server-Installation Ihrer HS Anwendung empfehlen wir grundsätzlich die Nutzung des Direktversands. Beachten Sie jedoch: Das Dienstprogramm legt seine Daten in einer eigenen Datenbank ab: z.B. Einstellungen zum Versandverfahren sowie das zugehörige Zertifikat zur Identitätsprüfung, Interneteinstellungen, Versanddaten und Protokolle. Anders als bei Ihrer betriebswirtschaftlichen HS Anwendung ist es nicht möglich, gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen auf die Datenbank zuzugreifen (exklusiver Datenbankzugriff, d.h. kein Client-Server-Betrieb). Deshalb ist die Nutzung des Direktversands nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
 
Nutzung des Direktversands ist nicht möglich:
  • Client-Server-Installation mit Remotedesktop-Sitzungshostserver (RDSH-Server): Das Dienstprogramm Elektronische Meldungen kann nicht auf dem RDSH-Server (ehemals: Windows Terminal Server) installiert werden, da es nicht für Serverbetriebssysteme freigegeben ist. Außerdem ist es wegen des "exklusiven" Datenbankzugriffs nicht möglich, gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen auf das Dienstprogramm auf dem RDSH-Server zuzugreifen.
  • HS Finanzwesen / HS Finanzbuchhaltung und mehrere Firmendatenbanken: Ein Direktversand der Meldungen zur Umsatzsteuer ist nicht möglich, wenn Sie Ihre Firma (eine Steuernummer) aus organisatorischen Gründen in mehrere Datenbanken aufgeteilt haben. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. Einzelplatz-Installation der HS Anwendung.
 
Nutzung des Direktversands ist möglich: Im Fall einer Standardinstallation für den Client-Server-Betrieb werden folgende Varianten zur Nutzung des Direktversands unterstützt:
Variante 1: Installation des Dienstprogramms Elektronische Meldungen (EL) auf nur einem Arbeitsplatzrechner, über den dann der Direktversand aller Meldungen erfolgt. Hier befindet sich auch die Datenbank (DB) des Dienstprogramms, in der alle Daten verwaltet werden: z.B. Versandverfahren und zugehöriges Zertifikat. Die Variante 1 ist in folgenden Fällen sinnvoll:
  • Sie führen nur für 1 Firma die Buchhaltung.
  • Sie führen die Buchhaltung für mehrere Firmen und setzen das Erweiterungsmodul Mehrfirmenverarbeitung (nur HS Programme zur Personalwirtschaft) ein. Der Direktversand erfolgt dann für alle Firmen über die zentrale DB der HS Anwendung.

Variante 2: Installation des Dienstprogramms Elektronische Meldungen (EL) auf allen Arbeitsplätzen, über die Sie Meldungen direkt versenden wollen. In diesem Fall benötigen Sie je Arbeitsplatz auch eine eigene Datenbank (DB) für das Dienstprogramm. Variante 2 ist sinnvoll, wenn Sie die Buchhaltung für mehrere Firmen führen, jedoch ohne das Erweiterungsmodul Mehrfirmenverarbeitung. An jedem Arbeitsplatz bearbeitet ein Sachbearbeiter die Daten einer anderen Firma (z.B. Steuerberatungsbüro).
 
4. HS Programm zur Finanzbuchhaltung und zur Personalwirtschaft im Einsatz?
Die gemeinsame Nutzung des Dienstprogramms Elektronische Meldungen ist möglich, z.B.
  • ohne Direktversand, wenn das Dienstprogramm auf einem separaten Rechner installiert wird,
  • mit Direktversand, wenn sich beide HS Anwendungen zusammen mit dem Dienstprogramm auf einem Rechner befinden und sichergestellt ist, dass der Versand nicht gleichzeitig erfolgt.
Sie können das Dienstprogramm auch je Anwendung mit jeweils eigener Datenbank installieren.


B. Neuinstallation und Einrichtung des Dienstprogramms
 
Voraussetzungen
  • System- und Hardwarevoraussetzungen: Das Dienstprogramm Elektronische Meldungen kann nur auf einem Rechner mit Internetzugang installiert werden. Außerdem wird eine Festplatte mit mindestens 100 MB freiem Speicher benötigt - siehe HS Support-Site: Dokument "System- und Hardwarevoraussetzungen", Dok.-Nr. 13062.
  • Aktuelle Version der HS Anwendung: Sie haben die aktuelle Version Ihres Programms zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft vorliegen: entweder auf Datenträger oder als Stand, den Sie von der HS Support-Site im Kundenbereich unter Programm-Aktualisierung heruntergeladen haben (Online-Versionswartung). Der heruntergeladene Stand befindet sich in einem Verzeichnis, auf das Sie von Ihrem Dienstprogrammrechner zugreifen können.
    TIPP: Sie können von der HS Support-Site auch nur das
    Dienstprogramm Elektronische Meldungen herunterladen.
  • Voraussetzungen für den Installationsablauf:
    • Der Benutzer, der die Installation durchführt, hat die benötigten Administratorrechte.
    • Auf dem Rechner, auf dem Sie das Dienstprogramm installieren, wurden alle Anwendungen beendet. Wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie problemlos einen Neustart am Rechner durchführen können.
Neuinstallation
  1. Starten Sie das Installationsprogramm der HS Anwendung auf dem Rechner, den Sie als Dienstprogrammrechner vorsehen wollen:
    • Online-Versionswartung: Doppelklicken Sie in dem Verzeichnis, in dem sich der heruntergeladene Programmstand befindet, auf die EXE-Datei.
    • Version der HS Anwendung auf Datenträger: Legen Sie die Programm-CD der aktuellen Version Ihrer HS Anwendung in das CD-/DVD-Laufwerk des Rechners. Falls das Installationsprogramm nicht automatisch startet, klicken Sie im Windows-Explorer auf das CD-/DVD-Laufwerk (z.B. D\:) und doppelklicken auf die Datei Setup.exe.
  2. Falls eine Meldung Sie auf Komponenten hinweist, die für die Installation benötigt werden, führen Sie die Installationen inklusive Neustart des Rechners durch.
    HINWEIS: Falls das Installationsprogramm der Anwendung nach dem Hochfahren des Rechners nicht automatisch gestartet wird, starten Sie es erneut per Klick auf die EXE-Datei.
  3. Klicken Sie im eingeblendeten Installationsassistenten auf den Link Installation von Dienstprogrammen etc. und danach auf die Schaltfläche Elektronische Meldungen.
  4. Folgen Sie den Anweisungen und Hinweisen des Installationsassistenten:
    • Bestätigen Sie die Lizenzbedingungen.
    • Bestätigen Sie die Vorgaben für das Programm- und Datenverzeichnis. Weichen Sie nur dann von den Vorgaben ab, wenn Sie sich mit dem eingesetzten Betriebssystem auskennen. Nur für das Standarddatenverzeichnis ..\Hs_Daten\EL auf C:\ oder einem anderen lokalen Laufwerk werden die erforderlichen Schreibrechte für alle Benutzer gesetzt.
    • Klicken Sie nach erfolgreicher Installation auf Fertig stellen und beenden Sie den Installationsassistenten der HS Anwendung.
Einrichtung
  1. Informieren Sie sich vorab im Handbuch zu Ihrer HS Anwendung über die Voraussetzungen für den Versand, z.B. benötigen Sie ein Zertifikat für den authentifizierten Versand:
  2. HS Finanzwesen bzw.
    HS Finanzbuchhaltung:
    Kapitel "Steuermeldungen: UVA, ZM und MOSS / Elektronische Übermittlung von Steuermeldungen (Deutschland)"
    HS Personalwesen bzw.
    HS Personalabrechnung:
    Kapitel "Elektronische Meldungen / Voraussetzungen für den Versand"
  3. Starten Sie das Dienstprogramm: Start / Alle Programme (Apps) / HS Dienstprogramme / Elektronische Meldungen.
  4. Sie werden dazu aufgefordert, die für den Versand notwendigen Einstellungen zu erfassen. Die Einstellungen werden in der Datenbank des Dienstprogramms gespeichert. Zu den einzelnen Einstellungen informieren Sie sich in der Hilfe: Schaltfläche Hilfe oder F1.
  5. Führen Sie den Testversand durch, zu dem Sie aufgefordert werden, und nutzen Sie die Möglichkeit, das Ergebnis des Tests an HS weiterzuleiten.
  6. Prüfen Sie abschließend, ob zwischenzeitlich ein neuer Programmstand des Dienstprogramms im Internet bereitgestellt wurde - siehe auch Abschnitt Aktualisierung des Dienstprogramms.
  7. Starten Sie Ihr Programm zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft und legen Sie die Einstellungen für den Versand der Meldungen fest:
  8. HS Finanzwesen bzw.
    HS Finanzbuchhaltung:
    Arbeitsgebiet Extras / Einstellungen unter
    Arbeitseinstellungen / Steuer
    HS Personalwesen bzw.
    HS Personalabrechnung:
    Arbeitsgebiet Extras / Einstellungen unter
    Elektronische Meldungen / Versand über Dienstprogramm
     
 
C. Aktualisierung des Dienstprogramms
 
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, für eine Aktualisierung des Dienstprogramms Elektronische Meldungen zu sorgen:
  • Im Zuge eines Versionswechsels der HS Anwendung
  • Über die Funktion Programm-Aktualisierung im Dienstprogramm
  • Über die HS Support-Site den aktuellen Stand herunterladen und installieren
Im Zuge eines Versionswechsels der HS Anwendung
Mit einer neuen Version Ihres Programms zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft erhalten Sie in der Regel auch einen aktuellen Stand des Dienstprogramms Elektronische Meldungen. Dieses wird automatisch aktualisiert, wenn Sie die neue Version Ihres Programms zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft installieren und sich das Dienstprogramm auf demselben Rechner wie die Anwendung befindet.
Wenn sich das Dienstprogramm auf einem separaten Rechner befindet, können Sie das aktuelle Programmpaket Ihres Programms zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft nutzen, um das Dienstprogramm an dem separaten Rechner zu aktualisieren. Der Programmpaket liegt Ihnen entweder auf Datenträger oder als heruntergeladener Stand (Online-Versionswartung) vor.
Zum Vorgehen siehe Abschnitt B. Neuinstallation und Einrichtung des Dienstprogramms / Voraussetzungen und Neuinstallation.

Über die Funktion Programm-Aktualisierung im Dienstprogramm
Sie können jederzeit im Dienstprogramm prüfen, ob ein neuer Programmstand im Internet zur Verfügung steht (Menü ? / Programm-Aktualisierung) und diesen sofort installieren.
Falls eine Aktualisierung unbedingt erforderlich ist, werden Sie automatisch dazu aufgefordert (z.B. im Zuge eines Sendevorgangs).
Die erforderlichen Einstellungen für die Aktualisierung via Internet legen Sie im Dienstprogramm fest:
Extras / Einstellungen / Interneteinstellungen.

Über die HS Support-Site den aktuellen Stand herunterladen und installieren
Im Kundenbereich der HS Support-Site steht Ihnen unter Programm-Aktualisierung auch immer ein aktueller Stand des Dienstprogramms Elektronische Meldungen zur Verfügung. Diesen Stand laden Sie einfach herunter und speichern ihn in ein Verzeichnis, auf das Sie vom Dienstprogrammrechner zugreifen können (z.B. Wechseldatenträger, Netzlaufwerk oder Dienstprogrammrechner). Danach installieren Sie den neuen Stand des Dienstprogramms.

Hinweise zur Aktualisierung
  • Sie aktualisieren das Dienstprogramm immer mit den bestehenden Einstellungen (z.B. für Programm- und Datenverzeichnis). Wenn Sie andere Einstellungen wünschen, müssen Sie das Programm deinstallieren und anschließend neu installieren. Das Datenverzeichnis (Verzeichnis der Datenbank) kann zwar in Ausnahmefällen über das Dienstprogramm geändert werden (Verwaltung / Datenverzeichnis ändern), jedoch nur für den jeweils am Rechner angemeldeten Benutzer. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise in der Hilfe.
  • In der Regel wird das Dienstprogramm nach der Aktualisierung automatisch gestartet und ein Testversand gefordert. Führen Sie den Testversand durch und nutzen Sie dabei die Möglichkeit, das Ergebnis des Tests an HS weiterzuleiten. Falls das Dienstprogramm nicht automatisch gestartet wird, tun Sie das und führen den Test durch (Extras / Testversand).

D. Deinstallation des Dienstprogramms
 
Mit der Deinstallation wird das Dienstprogramm vollständig entfernt und kann für keine HS Anwendung mehr genutzt werden. Das Datenverzeichnis mit der Datenbank und die im Verlauf des Nutzung des Dienstprogramms erstellten Dateien, sowie die Datensicherungen sind von der Deinstallation nicht betroffen.
 
  1. Rufen Sie die Funktion zum Entfernen und Ändern von Programmen in der Systemsteuerung auf:
  2. Windows 7:
    • Start / Ausführen oder Klick in das Suchfeld
    • Eingabe: 'appwiz.cpl' und EINGABETASTE
    Ab Windows 8:
    • Windows-Logo-Taste () + X
    • Befehl Programme und Features
  3. Markieren Sie in der angezeigten Liste den Eintrag Elektronische Meldungen, und klicken Sie auf die Schaltfläche Entfernen bzw. Deinstallieren.
  4. Bestätigen Sie die eingeblendete Meldung der Benutzerkontensteuerung mit Ja.
    Das Dienstprogramm wird deinstalliert.
 
E. Hilfe und Support
 
Nutzen Sie die folgenden Dokumentationen zum Dienstprogramm Elektronische Meldungen:
  • die Hilfe für die Bedienung des Dienstprogramms, aufrufbar im Menü ? / Hilfethemen oder in jedem Fenster über die Schaltfläche Hilfe oder die Taste F1.
  • die HS Support-Site im Internet, aufrufbar über die Schaltfläche Support in der Hilfe
  • den Leitfaden zur ELSTER-Authentifizierung für die Vorbereitungen zum sicheren (authentifizierten) Versand von Steuermeldedateien, aufrufbar im Menü ? des Dienstprogramms Elektronische Meldungen.HS Finanzwesen, HS Finanzbuchhaltung
    HS Personalwesen, HS Personalabrechnung

Installation des Dienstprogramms Elektronische Meldungen (nur Systembetreuer)
 
Mit dem Dienstprogramm Elektronische Meldungen versenden Sie Meldedateien aus Ihrem Programm zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalwirtschaft via Internet an die zuständigen Stellen. In diesem Dokument erfahren Sie alles zur Installation des Dienstprogramms und zum Zusammenspiel mit Ihrer HS Anwendung:
  1. Wichtige Hinweise zur Installation und zum Zusammenspiel mit Ihrer HS Anwendung
  2. Neuinstallation und Einrichtung des Dienstprogramms
  3. Aktualisierung des Dienstprogramms
  4. Deinstallation des Dienstprogramms
  5. Hilfe und Support zum Dienstprogramm

A. Wichtige Hinweise

1. Mögliche Installationsvarianten
Sofern ein Internetzugang am Rechner vorhanden ist, haben Sie grundsätzlich 2 Möglichkeiten:
  • Sie installieren das Dienstprogramm auf einen separaten Rechner mit Internetzugang ODER
  • Sie installieren das Dienstprogramm auf einen Rechner, auf dem sich auch Ihre HS Anwendung befindet. VORTEIL: So können Sie Meldungen direkt aus der HS Anwendung senden (Direktversand) und im Fall der Programme zur Personalwirtschaft auch Datenlieferungen anfordern und empfangen.
Bevor Sie sich entscheiden, beachten Sie die nachfolgenden Empfehlungen und Hinweise - je nach Installationsvariante Ihrer HS Anwendung.
 
2. Einzelplatz-Installation Ihrer HS Anwendung: Empfehlung und Hinweise
Wir empfehlen Ihnen, die Möglichkeiten des Direktversands zu nutzen und das Dienstprogramm auf demselben Rechner wie Ihre HS Anwendung zu installieren - insbesondere bei Einsatz eines Programms zur Personalwirtschaft.
 
Arbeiten Sie mit mehreren Firmendatenbanken? Dann beachten Sie:
  • HS Finanzwesen / HS Finanzbuchhaltung: Wenn Sie mehrere Firmen mit unterschiedlichen Steuernummern in den Datenbanken bearbeiten, ist ein Direktversand möglich. Voraussetzung: Sie verwenden ein Zertifikat zur Identitätsprüfung (z.B. als Steuerberatungsbüro).
    Anders ist es, wenn Sie Ihre Firma (
    eine Steuernummer) aus organisatorischen Gründen in mehreren Datenbanken verwalten. In diesem Fall müssen Sie die Meldungen zur Umsatzsteuer vor dem Versand in einer Datei zusammenfassen. Da das erst im Dienstprogramm Elektronische Meldungen erfolgt (Datei / Zusammenfassen), ist ein Direktversand nicht möglich.
  • HS Personalwesen / HS Personalabrechnung: Wenn Sie mit mehreren Firmendatenbanken arbeiten, ist ein komfortabler Versand und eine problemlose Verarbeitung von SV-Meldungen nur möglich, wenn Sie das Erweiterungsmodul Mehrfirmenverarbeitung einsetzen. Das gilt unabhängig davon, ob Sie den Direktversand nutzen oder nicht.

  • ALTERNATIVE: Sie können auch eine Client-Server-Installation vorsehen und das Dienstprogramm an mehreren Arbeitsplätzen installieren. Das ist nur sinnvoll, wenn an jedem Arbeitsplatz die Daten einer anderen Firma bearbeitet werden (siehe 4. Client-Server-Installation Ihrer HS Anwendung, Variante 2). Nachteil dieser Variante: Sie benötigen mehrere SV-Zertifikate. Weitere Hinweise hierzu finden Sie im Handbuch zur Anwendung, Kapitel 18.1 "Voraussetzungen für den Versand".
 
3. Client-Server-Installation Ihrer HS Anwendung: Empfehlung und Hinweise
Auch im Fall einer Client-Server-Installation Ihrer HS Anwendung empfehlen wir grundsätzlich die Nutzung des Direktversands. Beachten Sie jedoch: Das Dienstprogramm legt seine Daten in einer eigenen Datenbank ab: z.B. Einstellungen zum Versandverfahren sowie das zugehörige Zertifikat zur Identitätsprüfung, Interneteinstellungen, Versanddaten und Protokolle. Anders als bei Ihrer betriebswirtschaftlichen HS Anwendung ist es nicht möglich, gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen auf die Datenbank zuzugreifen (exklusiver Datenbankzugriff, d.h. kein Client-Server-Betrieb). Deshalb ist die Nutzung des Direktversands nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
 
Nutzung des Direktversands ist nicht möglich:
  • Client-Server-Installation mit Remotedesktop-Sitzungshostserver (RDSH-Server): Das Dienstprogramm Elektronische Meldungen kann nicht auf dem RDSH-Server (ehemals: Windows Terminal Server) installiert werden, da es nicht für Serverbetriebssysteme freigegeben ist. Außerdem ist es wegen des "exklusiven" Datenbankzugriffs nicht möglich, gleichzeitig von mehreren Arbeitsplätzen auf das Dienstprogramm auf dem RDSH-Server zuzugreifen.
  • HS Finanzwesen / HS Finanzbuchhaltung und mehrere Firmendatenbanken: Ein Direktversand der Meldungen zur Umsatzsteuer ist nicht möglich, wenn Sie Ihre Firma (eine Steuernummer) aus organisatorischen Gründen in mehrere Datenbanken aufgeteilt haben. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. Einzelplatz-Installation der HS Anwendung.
 
Nutzung des Direktversands ist möglich: Im Fall einer Standardinstallation für den Client-Server-Betrieb werden folgende Varianten zur Nutzung des Direktversands unterstützt:
Variante 1: Installation des Dienstprogramms Elektronische Meldungen (EL) auf nur einem Arbeitsplatzrechner, über den dann der Direktversand aller Meldungen erfolgt. Hier befindet sich auch die Datenbank (DB) des Dienstprogramms, in der alle Daten verwaltet werden: z.B. Versandverfahren und zugehöriges Zertifikat. Die Variante 1 ist in folgenden Fällen sinnvoll:
  • Sie führen nur für 1 Firma die Buchhaltung.
  • Sie führen die Buchhaltung für mehrere Firmen und setzen das Erweiterungsmodul Mehrfirmenverarbeitung (nur HS Programme zur Personalwirtschaft) ein. Der Direktversand erfolgt dann für alle Firmen über die zentrale DB der HS Anwendung.

Variante 2: Installation des Dienstprogramms Elektronische Meldungen (EL) auf allen Arbeitsplätzen, über die Sie Meldungen direkt versenden wollen. In diesem Fall benötigen Sie je Arbeitsplatz auch eine eigene Datenbank (DB) für das Dienstprogramm. Variante 2 ist sinnvoll, wenn Sie die Buchhaltung für mehrere Firmen führen, jedoch ohne das Erweiterungsmodul Mehrfirmenverarbeitung. An jedem Arbeitsplatz bearbeitet ein Sachbearbeiter die Daten einer anderen Firma (z.B. Steuerberatungsbüro).
Genannte Marken und eingetragene Warenzeichen anderer Hersteller/Unternehmen werden anerkannt.

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08.06.2017/rf - Dok.-Nr.: 15419

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