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Wie das HS Personalwesen Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement unterstützt

Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

Unsere Arbeitswelt verändert sich ständig – und das immer schneller. Neue Technologien und gesellschaftliche Veränderungen sorgen für viel „Bewegung“ im Büro und – durch den Einsatz mobiler Technologien – auch zu Hause. Der Arbeitsstress nimmt zu und damit die psychische Belastung der Arbeitnehmer.

In eher gewerblich geprägten Branchen ist der Einfluss von Arbeit auf die Gesundheit schon lange ein Thema. Eine von vielen Antworten darauf lautet: ergonomisches Arbeiten, beispielsweise durch den Einsatz elektrischer Hebelifte.

Manche Unternehmen haben erkannt, dass BGM – also eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeit und Organisation und die Befähigung zum gesundheitsfördernden Verhalten der Mitarbeiter – positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit, die Mitarbeiterbindung, den Krankenstand, die Weiterempfehlung als Arbeitgeber und andere Parameter hat.

Andere Unternehmen zögern noch damit. Der Grund ist oftmals die schwierige Messbarkeit des Erfolgs von BGM.

HS Mitarbeiter Thomas Rosenbaum beim 
MOPO Staffellauf, BGM bei HS
Abb.: HS-Mitarbeiter Thomas Rosenbaum bei einem Team-Staffellauf. Das Angebot ist Bestandteil des BGM bei HS.
Foto: Kankel

Messmethoden im BGM

Ausgangspunkt einer Erfolgsmessung im BGM sind die Gesundheitsziele, die sich das Unternehmen setzt. Um diese Ziele zu erreichen, werden verschiedene Maßnahmen zur Gesundheitsförderung implementiert. Die folgende Darstellung zeigt: Die Informationen kommen aus unterschiedlichen Quellen und lassen sich zum Teil bereits anhand der Daten aus Ihrem HS Personalwesen auswerten. Beim anderen Teil helfen Ihnen insbesondere Befragungstools bei der Datenerhebung und Auswertung.

HR-Kennzahlen

Kennzahl

Erhebungsmethode

Zeitparameter

Fehlzeitenquote Daten aus dem HS Personalwesen Fortlaufend
Krankenquote
Fluktuationsrate
Austrittsgründe
Produktivität, z.B. aus Leistungsbeurteilung
Altersstruktur Nach Bedarf, z.B. einmal pro Jahr

Kennzahlen der betrieblichen Gesundheitsförderung

Kennzahl

Erhebungsmethode

Zeitparameter

Mitarbeiterteilnahme an Maßnahmen Daten aus dem HS Personalwesen Fortlaufend
Effekte Befragungsbasiert oder über Kennzahlen aus Datenquelle Nach durchgeführter Maßnahme

Weiche Kennzahlen

Kennzahl

Erhebungsmethode

Zeitparameter

Zufriedenheit Befragungsbasiert (schriftlich, anonym) In regelmäßigen Abständen
Motivation
Engagement
Psychische Belastungen Befragungsbasiert (schriftliche Befragung, Expertenbeobachtung/-befragung) Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung; Auffrischung alle 2 Jahre
Zufriedenheit Befragungsbasiert (schriftlich, anonym) Nach Bedarf
Präsentismus

Übersicht wesentlicher Kennzahlen im BGM; angelehnt an: Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement – Wie ein optimales Gesundheitscontrolling gelingen kann, Larissa Biewig, Felina Kämmerer, Silvia Ribbe, Carolin Rubach, Lara Wollny (http://www.leibniz- fh.de/fileadmin/Redaktion/pdf/FH/Arbeitspapiere/16._Arbeitspapier_Kennzahlen_im_betrieblichen_Gesundheitsmanagement.pdf)

Kurzfristige Kennzahlen

Eine hohe Teilnehmerzahl bei Seminaren zu Ernährungsthemen oder Rückentrainings ist ein guter erster Indikator dafür, dass ein Interesse an den angebotenen gesundheitsfördernden Maßnahmen besteht. Auch das persönliche Feedback hilft bei der Einschätzung, ob die Maßnahmen wirksam sein können.

Screenshot HS Seminarmanagement

Nach der Teilnahme an gesundheitsfördernden Maßnahmen nehmen sich Mitarbeiter häufig vor, regelmäßiger beispielsweise Rückenübungen zu machen. Insofern lohnt es sich zugunsten der Nachhaltigkeit, so etwas regelmäßig anzubieten und zudem Kennzahlen zu analysieren, die einen längeren Zeitraum betrachten.

Mittel- bis langfristige Kennzahlen

These: Mitarbeiter, die gesund sind und sich wohlfühlen, bleiben dem Unternehmen erhalten. Auswertungen über Fehlzeiten sind ein Indiz, ob BGM- Maßnahmen den gewünschten Effekt erzielen. Anhand der Kennzahl „Personalfluktuation“ kann man erkennen, ob die obigeThese auf das eigene Unternehmen zutrifft. Um genauer hinzusehen, ist es sinnvoll, Austrittsinterviews zu führen und die dort genannten Austrittsgründe im HS Personalwesen zu erfassen und auszuwerten.

Screenshot HS Seminarmanagement

Ein gutes Wohlbefinden geht meist auch mit höherer Produktivität einher. Ob sich die Produktivität verbessert, kann man zum Beispiel über die Mitarbeitergespräche mithilfe der HS Personalentwicklung messen.

Fazit: Der Mix macht's

Die Personalabteilung ist meistens die koordinierende Stelle, wenn es darum geht, gesundheitsfördernde Maßnahmen bereitzustellen. Auch ist sie, neben dem Betriebsrat (sofern vorhanden), oft die Anlaufstelle, wenn Mitarbeiter in gesundheitsgefährdender Art überlastet sind oder Opfer von Mobbing werden.

Angesichts des Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, das BGM im Blick zu haben. Doch ebenso wie beim Thema Fortbildung, führt das Gießkannenprinzip auch beim BGM nicht zum Ziel. Deshalb ist es ratsam, den Erfolg der Maßnahmen messbar zu machen und zu messen.

Dabei lassen sich Daten verwenden, die in direkter Beziehung zu einem Mitarbeiter oder einer Gruppe von Mitarbeitern stehen. Viele dieser Daten stellt Ihnen das HS Personalwesen zur Verfügung. Andere Daten sollten anonym erhoben werden und können daher nicht einem Mitarbeiter zugeordnet werden. Insofern ist es ratsam, neben der HR-Software auch auf Online-Befragungstools zu setzen.

Nutzt eine Personalabteilung all diese Informationen, wird das BGM nicht nur messbar, sondern auch besser steuerbar. So kann das BGM einen Beitrag leisten, die erwünschten Effekte zu erzielen.

Kontakt

Foto von HS Mitarbeiterin Ulrike Koch
Ulrike KochTel. (040) 63297-333

Zahlen und Fakten

  • Gründung

    1979

  • Mitarbeiter

    170 Mitarbeiter in Hamburg

  • Partner

    150 Vertriebspartner in D/A/CH