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19.12.2011 - Betrieblicher Lohnsteuerjahresausgleich

Programme zur Lohnabrechnung

Im Zuge der Dezemberabrechnung wird automatisch ein betrieblicher Lohnsteuerjahresausgleich
durchgeführt. Ein Lohnsteuerjahresausgleich kann unter anderem nur dann durchgeführt werden, wenn die Abrechnungsdaten des Mitarbeiters für das gesamte Jahr vorliegen. Der Lohnsteuerjahresausgleich wird hingegen nicht durchgeführt, wenn er in den Stammdaten des Mitarbeiters deaktiviert wurde bzw. gesetzliche Ausschlussgründe vorliegen.
Ausschlussgründe sind z.B.:
  • Mitarbeiter hat Unterbrechungstatbestände im Lohnkonto (Anzahl U)
  • Mitarbeiter hat Steuerklasse 5 oder 6
  • Mitarbeiter hatte einen Wechsel der Steuerklasse von 3 oder 4 in eine andere Steuerklasse und umgekehrt
  • Mitarbeiter hatte einen Wechsel der Steuertabelle von A (allgemeine LSt.-Tab.) auf B (besondere LSt.-Tab.) und umgekehrt
  • Mitarbeiter wurde pauschal versteuert abgerechnet (geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte, aber nicht pauschale Direktversicherung, Fahrgeld etc.)
  • Mitarbeiter hat Bezüge mit Progressionsvorbehalt erhalten, z.B. Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, KUG, Altersteilzeit
  • Mitarbeiter ist vor dem 31.12. aus der Firma ausgetreten
  • SV -Angaben haben sich geändert (z.B. erhöhter Zuschuss PV wegen Erreichen des 23. Lebensjahres), dazu zählen jedoch NICHT der neue Tätigkeitsschlüssel oder die Änderung der Gefahrentarifklasse

Wenn der betriebliche Lohnsteuerjahresausgleich durchgeführt wurde, wird dies auf der Gehaltsabrechnung und im Lohnkonto vermerkt.