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Nov 20, 2015 // NACHRICHTEN

Die Webseite feiert ihren 25. Geburtstag

Am 13. November 1990 ging am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf die erste Webseite online. Heute ist das World Wide Web (WWW) ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Vor allem im professionellen und geschäftlichen Umfeld ist der eigene Webauftritt fast schon selbstverständlich.

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Vor genau einem Vierteljahrhundert schaltete der britische Physiker Tim Berners-Lee am CERN bei Genf unter der Adresse info.cern.ch eine schlichte, textbasierte Homepage frei ( hier geht es zu einer Kopie der ersten Website). Damit war der erste Zugangspunkt zum World Wide Web online – einem Netzwerk, das ursprünglich den Datenaustausch unter Wissenschaftlern vereinfachen sollte.

Feste Größe im heutigen Informationswesen

Was am CERN schlicht begann, hat sich über die Jahre fest etabliert: "Weltweit nutzen über drei Milliarden Menschen das Internet", sagt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des IT-Branchenverbands Bitkom. Alleine in Deutschland sind laut repräsentativen Umfragen von Bitkom Research 80 Prozent der Bürger ab 14 Jahren im World Wide Web unterwegs. Selbst für einen Großteil der Älteren ist die Internetnutzung selbstverständlich: 84 Prozent der 50- bis 65-jährigen Bundesbürger sowie 37 Prozent der über 65-Jährigen surfen heute im Internet.

Auch die Unternehmen sind stark im Netz vertreten: Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat haben 86 Prozent der Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern einen eigenen Webauftritt. Bei den kleineren Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten besitzen allerdings 43 Prozent bislang keine Internetpräsenz.

Top-Level-Domain ".de" im globalen Ranking auf Platz 2

Wichtiges Erkennungsmerkmal einer Webseite ist die Adresse, unter der man sie im WWW aufrufen kann. Die weltweit am häufigsten verwendete Top-Level-Domain (Endung der Internetadresse) ist mit 120 Millionen registrierten Adressen ".com". Das deutsche ".de" belegt im globalen Vergleich mit 16 Millionen Adressen den zweiten Platz. Um ansprechende und einprägsame Domains zu ermöglichen, hat die Vergabestelle ICANN Ende 2013 weitere Endungen für Internetadressen zugelassen. Mittlerweile existieren mehr als 1.000 verschiedene Top-Level-Domains – von aussagekräftigen Endungen wie zum Beispiel „.pizza“ bis zu regionalen Adressen, die beispielsweise auf ".berlin" oder ".hamburg" enden. Gerade solche regionalen Internetadressen seien für kleine Unternehmen geeignet, um den individuellen Auftritt im Web direkt mit dem Firmenstandort zu verbinden, sagt Bernhard Rohleder.

Für historisch Interessierte: Hier geht es zur Archiv-Version der ersten Website von HS - Hamburger Software aus dem Jahr 1998.

Bildnachweis:kreizihorse/Fotolia.com